
Alghero war für uns einer der schönsten Orte unserer gesamten Sardinien-Rundreise. Die Mischung aus historischer Altstadt, traumhaften Küstenwegen und entspannten Stränden hat diesen Abschnitt der Reise für uns besonders gemacht – auch mit zwei kleinen Kindern (4 Jahre und 1,5 Jahre) im Wohnmobil.
Wir haben zwei Nächte auf dem Campingplatz Laguna Blu verbracht und von dort aus die Region mit dem Fahrrad erkundet.
Camping Laguna Blu – familienfreundlicher Ausgangspunkt
Unser Basislager war der Campingplatz Laguna Blu etwas außerhalb von Alghero. Der Platz ist groß, gepflegt und bietet alles, was man für einen Familienurlaub mit dem Wohnmobil benötigt. Neben einem Pool inkl. mit Kinderbereich mit Splashbereich gibt es Spielmöglichkeiten für Kinder sowie Ver- und Entsorgungsmöglichkeiten für Wohnmobile.
Besonders praktisch fanden wir die direkte Anbindung an den Radweg nach Alghero. Zunächst führt die Strecke über eine Brücke über die Lagune, später entlang der Promenade und mehrerer Strandabschnitte. Mit dem Fahrrad benötigten wir etwa 15 Minuten bis in die Altstadt.
Alghero Altstadt – mediterranes Flair direkt am Meer

Alghero hat uns sofort begeistert. Die Altstadt liegt direkt am Wasser, umgeben von einer alten Stadtmauer. Besonders am Abend entfaltet der Ort seinen ganzen Charme:
- Sonnenuntergang über dem Meer
- kleine Bars und Restaurants entlang der Stadtmauer mit Blick aufs Meer
- warme Lichtstimmung in den Gassen
- entspannte Atmosphäre trotz vieler Besucher
Uns hat die Stadt am Tag schon sehr gut gefallen, abends war es dort aber wirklich ein Highlight. Schaut dort gerne vorbei, wenn die Sonne langsam untergeht und genießt diese besondere Stimmung.
Punta Giglio – unser Geheimtipp bei Alghero
Der Ausflug nach Punta Giglio war nicht geplant. Als unser jüngerer Sohn seinen Mittagsschlaf machen sollte, entschieden wir uns spontan für eine kleine Fahrradtour mit dem Fahrradanhänger Richtung Fertilia. Über Komoot hatten wir einen Radweg gefunden und wollten die Zeit nutzen, um uns etwas zu bewegen. Dabei entdeckten wir eher zufällig den Eingang zum Naturpark Punta Giglio. Der Eintritt war gering und so entschieden wir uns für den Besuch. Was uns erwartete:
- kleine Wanderwege entlang der Küste
- tolle Ausblicke aufs Meer
- alte Bunker und Militäranlagen aus dem Zweiten Weltkrieg
- ruhige, fast ursprüngliche Natur

Der Weg hinauf nach Punta Giglio ist allerdings nicht zu unterschätzen. Mit unserem Fahrradanhänger und den Kindern waren wir froh über die Unterstützung eines E-Bikes. Die Strecke führt größtenteils über einen Schotterweg, der stellenweise etwas steiler und steiniger wird.
Mit dem Fahrrad war die Tour für uns dennoch gut machbar und deutlich schneller als zu Fuß. Wer lieber wandert, kann Punta Giglio selbstverständlich auch zu Fuß erreichen und wird unterwegs immer wieder mit schönen Ausblicken auf die Küste belohnt.
Strände rund um Alghero
Auch das Baden kam in Alghero natürlich nicht zu kurz. Rund um die Stadt gibt es einige schöne Strände mit klarem Wasser. Besonders praktisch fanden wir, dass sich direkt gegenüber des Campingplatzes bereits ein Strand befindet und man dafür lediglich die Straße überqueren muss.
Während unseres Aufenthalts steuerten wir immer wieder verschiedene Strandabschnitte an und legten dort spontane Badepausen ein. Viele der Strände sind gut mit dem Fahrrad erreichbar und bieten flach abfallende Uferbereiche, die sich hervorragend für Familien mit kleinen Kindern eignen. Je nach Abschnitt erwarten euch feine Sandstrände oder kleine Kiesbuchten mit glasklarem Wasser.
Fazit: Alghero als perfekter Familien-Stopp
Alghero war für uns einer der abwechslungsreichsten Stopps unserer Sardinien-Rundreise. Die Kombination aus einer wunderschönen Altstadt, familienfreundlichen Stränden, guten Radwegen und spannenden Ausflugsmöglichkeiten in der Umgebung hat uns begeistert.
Besonders gefallen hat uns, dass sich viele Unternehmungen unkompliziert mit Kindern umsetzen lassen. Ob ein Spaziergang durch die Altstadt, ein Badestopp am Strand oder ein Ausflug nach Punta Giglio – alles lag nah beieinander und ließ sich entspannt in den Tagesablauf integrieren.
Wenn wir Sardinien noch einmal bereisen würden, wäre Alghero definitiv wieder Teil unserer Route.
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