Rehbachklamm & Hintersteiner See mit Kindern

Eine abwechslungsreiche Klamm, türkisblaues Wasser und beeindruckendes Bergpanorama

An unserem letzten Tag am Wilden Kaiser war das Wetter zunächst nicht besonders vielversprechend. Da es im Laufe des Vormittags aber immer besser wurde, entschieden wir uns spontan für die Rehbachklamm bei Scheffau.

Die Klamm lässt sich wunderbar mit einem Besuch am Hintersteiner See verbinden – und genau diese Kombination hat uns richtig gut gefallen.

Rehbachklamm mit Kindern

Nachdem wir gleich morgens nochmal den Pool genossen haben, fuhren wir nach dem Checkout mit dem Auto nach Scheffau und parkten im Dorf bei der Kirche. Von dort ging es zunächst etwa 10 Minuten bergauf, bis wir den Eingang zur Rehbachklamm erreichten. Die Tour ist direkt ab dem Parkplatz ausgeschildert.

Der Weg durch die Klamm ist abwechslungsreich und macht gerade auch Kindern Spaß. Es geht über mehrere Brücken, vorbei an Wasserläufen und kleinen Steinmännchen.

Unser Kleiner war zu diesem Zeitpunkt 2,5 Jahre alt und ist die Klamm komplett selbst gelaufen. Für die Kinder war der Weg ein kleines Abenteuer – und auch wir fanden die Strecke richtig schön.

Nach der Klamm

Nach der Klamm sind wir rechts bergab zurück Richtung Dorf und zu unserem Auto gegangen.

An dieser Abzweigung gibt es allerdings auch die Möglichkeit, weiter zum Hintersteiner See zu wandern. Die Gehzeit ist dort mit 40 Minuten ausgeschildert.

Da wir anschließend die Heimreise antraten, entschieden wir uns für die Variante mit dem Auto.


Hintersteiner See

Vom Dorf Scheffau fuhren wir anschließend mit dem Auto zum Hintersteiner See.

Wer das Auto stehen lassen möchte, kann den See auch mit dem Wanderbus erreichen.

Direkt am Beginn des Sees gibt es einen Parkplatz, die Parkgebühr betrug bei unserem Besuch 5 €.

Direkt dort befindet sich auch ein Restaurant mit einem wunderschönen Blick auf den See, in dem wir eingekehrt sind.

Ein Strandbad mit Imbiss gibt es ebenfalls. Bei unserem Besuch war dieses allerdings geschlossen.

Ein See, der uns überrascht hat

Was uns am Hintersteiner See besonders gefallen hat, war die Ruhe.

Der See darf nicht mit dem Auto umrundet werden, sondern ist nur zu Fuß oder mit dem Fahrrad zugänglich. Dadurch herrscht rund um das Wasser eine angenehm ruhige Atmosphäre.

Auch die Möglichkeiten, direkt ans Wasser zu gelangen, sind eher begrenzt. Wir sind deshalb ein gutes Stück am See entlanggelaufen, fast bis nach hinten.

Dort war es besonders schön und sehr ruhig.

Die Kinder konnten mit den Füßen ins Wasser und wir einfach die Landschaft genießen.

Ein bisschen Kanada am Wilden Kaiser?

Das absolute Highlight war für uns aber das Panorama.

Das Wasser leuchtete in wunderschönen Farben und zusammen mit den Bergen und Wäldern rundherum entstand eine Landschaft, die für uns genau so aussieht, wie wir uns Kanada vorstellen.


Rehbachklamm & See kombinieren

Wenn ihr beide Ziele besuchen möchtet, könnt ihr sie gut miteinander verbinden.

Wir haben die Rehbachklamm als kleine Wanderung genutzt und sind anschließend mit dem Auto zum Hintersteiner See gefahren.

Wer lieber zu Fuß unterwegs ist, kann ab dem Ende der Rehbachklamm auch weiter Richtung Hintersteiner See wandern.

Für uns war die Kombination ideal: erst ein kleines Abenteuer in der Klamm und anschließend Ruhe und Bergpanorama am See.


Unser Fazit

Die Rehbachklamm und der Hintersteiner See waren für uns ein richtig schöner Abschluss unseres Kurzurlaubs.

Die Klamm war abwechslungsreich und auch für unseren 2,5-Jährigen gut machbar. Der Hintersteiner See hat uns anschließend vor allem mit seiner Ruhe, dem türkisfarbenen Wasser und dem beeindruckenden Panorama begeistert.

Wenn ihr mit Kindern am Wilden Kaiser unterwegs seid und einen Tag fernab eines Abenteuerspielplatzes verbringen möchtet, würden wir diese Kombination definitiv auf eure Liste setzen.


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